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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Steinmühlental und Roter Schuss

Aufbruchszeit4.April 2020, 10:02
Ankunftszeit4.April 2020, 16:50
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km25
Höhendifferenz850
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach einer Woche HomeOffice endlich mal wieder raus. Stefan konnte ich überreden, eine ausgedehnte Wanderung im thüringischen Teil des Harzes zu unternehmen. Wir parkten in Rothesütte und wanderten zunächst dem Kleinen Ehrenberg entgegen. An seinem Fuße liegt der Lost Place einer ehemaligen Ausflugsgaststätte. Nachdem wir das Gebäude ein wenig inspiziert hatten, ging es weiter, hinunter ins Helltal. Den Kleinen Ehrenberg ließen wir rechts liegen, und bald hatten wir die großen Wiesenflächen des Helltals erreicht. Die Sonne versteckte sich noch hinter den Wolken, doch das änderte sich genau rechtzeitig beim Erreichen der Felstürme des Steinmühlentals. Dem Fuhrbach folgten wir talauswärts in Richtung Appenrode. Vor Erreichen dieses Dörfchens wanderten wir jedoch am linken Rand der Wiesen entlang, stets mit schönen Blicken in das weiträumige Wiesental.
Wir erreichten den südlichsten Punkt der heutigen Wanderung, und dann hieß es wieder Höhe gutmachen. Über die Zank- und Forstköpfe und vorbei am Scharfenberg erreichten wir das steile Schimmelshütchen. Auf der anderen Seite ging es extrem steil bergab in den Sattel zwischen Schimmelshütchen und Stehlenberg. Ein kurzer Abstieg folgte noch zum Ellerbach, den konnten wir bequem queren, danach folgte ein langer und schweißtreibender Anstieg zum Heiligenberg. Oben angekommen machten wir eine längere Pause, denn die Sitzgruppe auf dem Gipfel bot eine herrliche Aussicht in alle Richtungen, auch der Kyffhäuser war gut zu sehen.
Stefan knurrte bei der anschließenden Hangquerung zu den Sülzhayner Klippen ein wenig, leider war auch der früher sehr schöne Pfad an den Klippen hinab ins Dorf durch Rückearbeiten sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Unten angekommen dann ein gemütlicher Gang durch das Dorf an das westliche Ende. Über den Hellen Fleck (eine Schutzhütte mitten im Wald) erreichten wir den steilen Zustieg zum Roten Schuss. Dort noch einmal eine längere Pause am wohl schönsten Aussichtspunkt der Strecke, dann begann der RÜckweg. Stefan schlug einen alternativen Weg zur Wendeleiche vor, der harmlos begann, aber mit einem brutal steilen Abstieg durch ein sehr kleines Tal abschloss. Danach ein paar Kilometer auf dem Grünen Band zum Ehrenplan, einer großen Wiese mit Schutzhütte südlich des Großen Ehrenbergs. Stefan wollte dann auch mal Wanderführer sein und übernahm den Rückweg nach Rothesütte. Highlight war der riesige und tosende Tosebach-Wasserfall. Wer ihn nicht kennt, sollte ihn sich einmal anschauen, ein grandioses Naturdenkmal im Herzen des thüringischen Harzes und bei uns im Norden nahezu unbekannt! ;-)
Sehr schön war auch der lockere und intakte Buchenwald, mal was anderes zu dem Bild des kaputten Fichtenwald des Oberharzes.


Letzte Änderung : 17-Nov-2020
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d