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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Lauthenthal-Powerrunde

Aufbruchszeit5.April 2020, 09:56
Ankunftszeit5.April 2020, 16:27
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km19
Höhendifferenz890
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach der gestrigen Wanderung bei Rothesütte und Sülzhayn hatte ich noch nicht genug. Ich hatte mir eine ambitionierte Strecke bei Lautenthal herausgesucht. Eigentlich wollte ich an der Stauwurzel des Innerstestausees parken, aber eine Baustellensperrung zwischen Langelsheim und der Staumauer machte mir diese Planung zunichte. Also parkte ich spontan am Riesebergpasse zwischen Lautenthal und Wolfshagen. Somit hatte ich einen der höchsten Berge der Strecke gleich zu Beginn: Den 556 Meter hohen Ecksberg. Da mir bei einer anderen Wanderung auf diesen Berg steile Rinnen oder Schluchten im Nordosthang aufgefallen waren, wollte ich mir diese einmal anschauen und umwanderte den Ecksberg zunächst gegen den Uhrzeigersinn bis zur Nordostseite. Die Schluchten konnte ich leider nicht entdecken, also startete ich kurzerhand den direkten Aufstieg. An einer Stelle lagen ein paar Fichten quer, aber ansonsten ging es recht gut, und irgendwann konnte ich die Aussicht auf Lautenthal und Innerstetal genießen.
Den Abstieg habe ich mir in Richtung der Mandolinenhütte gewählt. Auch das ging recht gut, nur manchmal war der Buchenwald etwas zu dicht, so dass ich kleinere Umwege einschlagen musste. Ab der Mandolinenhütte wieder reguläre Weg. Der schönste Aussichtspunkt liegt übrigens ca. 150 über der Mandolinenhütte auf einem abgeholzen Hügelchen. Ein paar Meter südlich der Stauwurzel wandte ich meine Schritte in ein westwärts führendes Tal. Nach einer langen Linkskurve verließ ich die Forststraße und stieg in direkter Linie zum Großen Trogtaler Berg. Auf einer Forststraße ging es wieder hinunter zum Teufelsplatz (unter dem Teufelsberg). Dort überstieg ich den Weidezaun und gelangte so auf die großen Wiesen oberhalb von Lautenthal. Die Sicht war sehr schön, aber das Vorankommen war sehr stolperig. Die Strecke würde ich im Sommer nicht gehen, wenn auf den Zäunen Saft ist. Besonders heftig war der Einstieg in die Wiesen nach Überqueren der Sternplatzstraße. Da haben sie mit Stacheldraht wahrlich nicht gespart. Zum Glück war am Kleinen Bromberg ein Durchlass für Menschen. So konnte ich bequem ins Innerstetal absteigen. Jetzt hieß es, ein paar Caches einzusammeln. Am Bergwerksmuseum entschied ich mich für einen gesperrten Aufstiegsweg in Richtung Maaßener Gaipel. Oben war eine Pforte zugenagelt, die ich überklettern musste. Die Wegsperrung ist offenbar sehr ernst gemeint, sehr schade, denn der Weg ist absolut harmlos. :-(
Weiter ging es durch die Bergbauhänge am Maaßener Gaipel, immer wieder spannendes Gelände. Nach Überqueren der Laute und der Straße nach Hahnenklee umquerte ich den Schulberg auf dem westlichen Panoramaweg oberhalb der Wiesen. Am Wilhelmsblick machte ich eine schöne lange Pause in der Nachmittagssonne. Dann ging es hinab ins Bischofstal, danach steil hinauf zum Bielsteinkopf. Oben wieder viel Schäden der Baumschubser. An der Stempelstelle Bielstein war sehr viel los, eine Familie hatte ein großes Picknick aufgebaut. Dann Abstieg zurück zum Bischofstal und über den alten Suchstollen an der Innerste zurück in Richtung Auto. Die letzten 1000 Meter waren noch einmal schweißtreibend, als es für mich noch einmal zurück zum Riesbergpass gibt.


Letzte Änderung : 17-Nov-2020
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