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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Über das Hörndl auf den Kleinen Arber

Aufbruchszeit2.October 2020, 08:50
Ankunftszeit2.October 2020, 17:11
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km18
Höhendifferenz880
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Als erste richtige Tour im Lamer Winkel hatte ich etwas ganz besonderes herausgesucht: Aufstieg auf einen sehr unbekannten Fels, dem Hörndl bei Lohberghütte, unter Mitnahme der sagenumwobenen Sphinx. Für das Hörndl lagen mir einige Beschreibungen vom dortigen Geocache vor, diese schwankten in ihrer Beurteilung von super cool bis mörderisch anstrengend. Mit Holger, Anette, Olli und Ronald fuhr ich nach Sommerau zum Parkplatz unterhalb des Kleinen Arbersees. Auf einem schönen Pfad querten wir erstmal die Berge nach Lohberghütte, dort, wo der Brambach aus den Bergen tritt. Nach ein paar Metern auf der Forstraße bogen wir links ab, auf einer Schneise ging es nun merklich steiler hinauf zu einer namenslosen Klippe oberhalb der Sphinx. Für die Sphinx, die komplett im Wald liegt, braucht man allerdings schon etwas Phantasie, Die namenlose Klippe bot einen schönen Ausblick auf den Lamer Winkel, die Steilabbrüche waren auch nicht von schlechten Eltern. Nach einer kurzen Frühstückspause ging es weiter zum Hörndl. Ca. 100 Meter mussten nun im Wildschweinmodus überwunden werden, dann fanden wir eine ausgehackte Schneise vor, die uns zum Einstieg eines zauberhaften Bergpfades führte, dem wir dann wiederum zum Hörnl folgen konnten. Man muss allerdings sagen, dass der Pfad wesentlich schöner als die eher dürftige Aussicht ist. Weiter ging es auf schmalen Pfaden zum Südgipfel des Hörndl-Massivs, danach folgten wir schmalen Pfaden durch die Heidelbeeren zum Hochsätter, einem gipfelkreuzgezierten Felskopf mit prächtiger Aussicht in das Tal bei Lohberghütte. Aber wir waren noch lange nicht oben. Weiter zum Bramersbacher Platz mit seiner niedlichen Hütte, dem Brunnen, der Feuerstelle und der Kapelle, ging es auf den Gipfel des Enzian. Nach dem langen Aufstieg hatten wir uns die zahlreichen Heidelbeeren, die es zu pflücken gab, mehr als redlich verdient!
Aber die schönste Pause ist irgendwann mal vorbei, und so ging es weiter zum Kleinen Arber. Die ersten Meter waren noch ganz harmlos, doch irgendwann zieht der kleine Pfad mächtig an und wird sehr steil, dafür bieten sich nach Norden schöne Ausblicke zum Großen Osser und überhaupt der ganzen Gegend. Am Gipfel ein Schluck Gipfelschnaps, dann stiegen wir zur Chamer Hütte ab. Holger konnte der Verlockung des Großen Arbers nicht widerstehen und ließ die Einkehr zugunsten des höchsten Gipfels im Bayerischen Wald ausfallen. Wir anderen hatten eine wunderschöne Jause auf dem Balkon der Chamer Hütte. Wir stiegen dann steil zum Kleinen Arbersee ab, unten wartete bereits Holger. Zusammen stiegen wir an einem kleinen Pfad am Weißen Regen entlang die restlichen Meter zum Parkplatz ab. Nur den letzten Kilometer liefen wir Straße, außer mir hatte keiner mehr Lust auf das Gestolpere über den steinigen Pfad.


Letzte Änderung : 17-Nov-2020
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d