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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Thekenberge. Steinholzwarte und Hoppelberg

Aufbruchszeit20.February 2021, 09:38
Ankunftszeit20.February 2021, 17:16
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km25
Höhendifferenz800
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Die Arbeitswoche zu Ende, schönes Vorfrühlingswetter angesagt, nur im Harz zu viel Schneematsch: Also habe ich mir eine Doppelkammwanderung zwischen Langestein und Quedlinburg überlegt. Gerade die Abschnitte im östlichen Teil der Strecke kannte ich noch nicht. Geparkt habe ich am Ölmühlenteich. Der Goldbach führte sehr viel Wasser wegen der Schneeschmelze im Harz. Zunächst wanderte ich durch den Schlosspark, danach erklomm ich den Schäferberg und schaute mir die dortigen Höhlenwohnungen an. Im Anschluss wanderte ich an das östliche Ende Langensteins, wandte mich nach Nordost um zu den Ruinen des Landhauses am Gläsernen Mönchs zu wandern. Die alten Gemäuer leuchteten in der Morgensonne. Nun kam die erste Bergwertung, die lange Treppe hinauf zum Gläsernen Mönche. Auch dieser war schnell erklommen. Ich probierte auch noch eine kleine Kletterei vom Zwischenplateau zum Gipfel hinauf. Sehr schön!
Nun ging es über zahllose Gipfel des Thekenbergkamms über Fuchsklippe, Krähenhüttenklippe, Steile Wand, Eulenklippe, Kaiserhöhe und Kleinen Thekenberg zum Großen Thekenberg. Diesen erklomm ich über die Westseite. Für die knapp 9 Kilometer bis zum Großen Thekenberg benötigte ich über drei Stunden, was vor allem den zahlreichen Zwischenabstiegen zwischen den Gipfeln geschuldet war. Auf dem Gipfel machte ich eine knappe halbe Stunde Pause in der Sonne. Dann ging es über die Harsleber Hinterberge zum Steinholz. Auch hier gab es noch kleinere Steigungen zu bewältigen, aber bei weitem nicht mehr so schlimm wie in den Thekenbergen. Auch hatte ich jetzt auf dem waldfreien Kammweg viel mehr Aussicht. Ein klein wenig enttäuscht war ich, dass auf der Steinholzwarte kein Blick auf Quedlinburg möglich war. Am Südrand des Steinholzes wanderte ich dann zurück in Richtung Langestein, nutzte einen breiten Feldweg, um nach Süden in Richtung A36 zu wandern, dann setzte sich die Berg-und-Tal-Wanderung ab dem Sattelberg fort. Erschwert wurde es teilweise durch Altschnee, besonders kurz vor Erreichen der Landstraße am Niederen Herrenstein. Nach Überqueren der Straße wurde es immer steiler: Oberer Herrenstein, Schusterberg, Weinberg, Steinberge und Tönnigsberg. Zwei sehr steile Taleinschnitte kosteten noch einmal richtig Kraft, hinter dem Oberen Herrenstein verreckte ich fast im Dornengestrüpp! Ein echtes Highlight war Kammweg auf Schuster- und Weinberg. Der Einsteig war zwar sehr anstrengend, aber oben war die Wanderung wunderschön! Ab dem Tönnigsberg hatte ich wieder reguläre Wanderwege, denen ich dann auch bis zum Schluss folgte. Letzter Konditionsbolzen war noch einmal der Hoppelberg. Auf dem Gipfel konnte ich eine tolle Aussicht auf Halberstadt und Quedlinburg genießen, vor allem Halberstadt lag in dem rötlichen Licht der Nachmittagssonne. Der letzte Anstieg ging hinauf zur Altenburg, dort machte ich aber keine Pause mehr, sondern stieg an den Höhlenwohnungen wieder ab zum Goldbach. Der Weg vom Ölmühlenteich zur Altenburg ist gerade gesperrt, weil sich dort ein kleiner Felssturz ereignet hat.


Letzte Änderung : 31-Dez-2020
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