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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Überschreitung des Illhorns

Aufbruchszeit6.August 2021, 10:00
Ankunftszeit6.August 2021, 15:30
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km11
Höhendifferenz825
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Weitere Einzelheiten zur Tour

Ja, zwei Wochen in Zinal waren fast vorbei, eine schöne Abschlusstour sollte noch her. Ich studierte den Buslinien des Anniviers-Tals und fand eine gute Möglichkeit für Touren im nordöstlichen Gebiet des Anniviers-Tals: Das Illhorn bei Chandolin. Chandolin war mit einmal Umsteigen in Vissoie perfekt per Bus zu erreichen. Das Illhorn begrenz den vom Weißhorn nach Norden ausgehenden Kamm nach Norden in Richtung Rhone, das versprach einen tollen Aussichtspunkt. In Chandolin angekommen gerieten wir zunächst in eine Laufveranstaltung. Von Sion nach Zinal fand ein sehr extremer Berglauf statt, in Chandolin war ein Erfrischungspunkt aufgebaut. Wir kamen zunächst an einem Berggottesdienst vorbei, der im Wald unterhalb der Illhornhütte stattfand. An der Illhornhütte war das Illhorn das erste Mal einsehbar, und ich erkannte, dass ein Steig zum Westgrat hinaufführen musste. Also orientierten wir uns in diese Richtung, und mein Eindruck war korrekt, ein landschaftlich toller Pfad erklomm über steile Bergwiesen, die in voller Blüte standen, den Westgrat. Oben trafen wir auf den Normalweg, und dieser Weg führte uns zum Gipfel. Dort machten wir eine ausgiebige Rast. Bereits am Westgrat waren im Süden die hohen Berge des Zinaltals zu sehen, am Illhorn waren sie richtig schön zu sehen. Ein toller Gipfel, um sich von den hohen Bergen zu verabschieden. Dabei half auch das mitgebrachte Dosenbier. ;-)
Vor dem Rückweg nach Chandolin nahmen wir noch einen kleinen Kamm, der zwischen Illhorn und Lac Noire liegt, mit. Das brachte einige weitere schöne Aussichten, vor allem auf den Illsee, mit sich. Über die Skihänge ging es dann über die Illhornhütte (eine Einkehr verkniffen wir uns heldenhaft) zurück nach Chandolin. Während die anderen an der Post auf den Bus warteten, nutzte ich die Zeit, um mir das alte Dorf mit der Kirche anzuschauen. Das war die Runde auch wert. Nach der Rückkehr mit dem Bus gab es noch ein letztes Abendessen in dem niedlichen kleinen Lokal am südlichen Ende von Zinal, in der Aubere des Alpes (wirklich sehr zu empfehlen!). Am nächsten Tag ging es mit Jaime, Ronald und Andrea über Furka-Pass und Oberalppass nach Österreich ins Lechtal.


Letzte Änderung : 31-Dez-2020
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