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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Allerklippen und HKB

Aufbruchszeit4.September 2021, 09:19
Ankunftszeit4.September 2021, 15:30
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km14
Höhendifferenz550
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Der Bergabenteuer-Multi im Harz brauchte mal wieder dringend eine Wartung. Das lässt sich natürlich immer mit einer Einkehr in der HKB kombinieren. Über die Multi-Strecke ging es zunächst hoch zu den Allerklippen. Es waren auch wieder sehr viele Waldameisen am Gipfel unterwegs, aber irgendwie habe ich doch eine schöne Pause hinbekommen. Danach ging es zur Graupelbuche weiter. Oje, dieser Weg wird ja fast gar nicht mehr begangen. Die Graupelbuche war auch nur noch ein Schatter ihrer selbst, den T5er habe ich archiviert, aber es ist mir tatsächlich gelungen, den PETling auf dem Waldboden im Wurzelbereich der Buche zu finden! Dann begann der abenteuerliche Teil des Tages: Weglos hinunter zur Aller, kleine Schleife nach Osten, unterhalb des Auerhahnplatzes nach Westen, dann weglos zur Kronkorkenmine im Quellbereich der Oberen Molle. Puh, das war anstrengend, und ein oder zwei Mal musste ich vor den Netzen der Kreuzspinnen eine Vollbremsung einlegen! Nachdem ich schweißnass die Kronkorkenmine geloggt hatte, ging es entlang der Molle hinauf zum Reitstieg auf dem Acker. Ein sehr schöner Heidelbeerhang war dabei, aber auch einiges an Hochwald. Eine Pause gab es noch auf dem HKB-Felsen, ehe die Einkehr an der HKB selbst sich anschloss.
Der Rückweg sollte auch noch ein paar schweißtreibende Momente haben. Die Gegend rund um Große Schacht und Große Molle hat sich komplett verändert. Je tiefer man kommt desto höher steht jetzt das Gras dort, wo früher eher dunkle Fichtenwälder waren. Dafür fesselt nun der Blick auf den buchenbewachsenen Eichelnberg. Am Zusammenfluss von Großer Schacht und Großer Molle ist die kleine Brücke eingestürzt, jetzt muss man auf einem winzigen Steg über den Bach balancieren, oder man hüpft den halben Meter einfach so hinüber Der Gegenanstieg zum Eichelnberg ging fix vorbei, aber dann kamen ja noch der Östliche Eichelnberg (vieeeele Brombeeren!), der Bösenberg und der Hühnerkopf. Insbesondere der Hühnerkopf über dem Eleonorenblick ist aktuell ein toller Aussichtspunkt auf das Sösetal. Zum Platz der Trakehner habe ich sogar einen halbwegs brauchbaren Abstieg durch den toten Fichtenwald gefunden. Wäre auch mal was mit Schneeschuhen! Der letzte Kilometer ging dann problemlos auf der Straße. Obwohl es nur 14 Kilometer waren, war das doch eine sehr erschöpfende Wanderung.


Letzte Änderung : 31-Dez-2020
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d