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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Zeterklippentour

Aufbruchszeit14.May 2022, 08:10
Ankunftszeit14.May 2022, 15:50
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km24
Höhendifferenz850
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nachdem ich am letzten Wochenende eine Menge Spaß in Hannover hatte, wollte ich mal wieder allein in die Natur. Keine Horden von Wanderern, die mich verfolgen, kein Reglement, das mir vorschreibt, wo ich langzulaufen habe. So ging es vom Blochhauer-Parkplatz entlang der Ilse bis zum Disc-Golf-Parcour. Dort wechselte ich auf die östliche Seite, um den Abenteuerpfad abzulaufen. Doch leider ist diese Seite der Ilse nicht mehr vernünftig zu begehen, denn die Baumschubser haben tatsächlich aus dem Hang darüber die Bäume in Richtung Ilse geworfen. Dazu warf die Natur so viel mit Pollen und Buchenstaubgefäßen um sich, dass das stehende Wasser am Ufer der Ilse als solches fast nicht mehr zu erkennen war, alles irgendwie gelb. Na ja, da war ich dann das erste Mal an diesem Tag gut durchgeschwitzt. Bei Erreichen des Wanderweges konnte ich dann das Tempo wieder anziehen, und im Sauseschritt ging es über die Ilsefälle in Richtung Brockenbett. Kurz vorher links abgebogen in den Weißtannenweg (von denen aber keine einziger mehr steht), dann auf dem schmalen Pfad zur Großen (oder Oberen) Zeterklippe. Tolle Aussicht, aber von Nord kam ein derart kalter Wind heraufgeweht, dass ich im östlichen Teil der Klippe hinter den Felsen Windschatten suchen musste, so konnte ich eine angenehme Pause verbringen. Weiter ging es dann zur Mittleren Zeterklippe. Der Zuweg zur Klippe war im unteren Bereich schon deutlich angenehmer zu gehen, aber oben liegen jetzt ein paar neue Bäume quer. Der Zustieg zur westlichen Seite (die Brockenseite) war noch von zwei umgestürzten Bäumen mit zahlreichem Geäst blockiert. Ich machte mir die Mühe und räumte dort etwas auf, jetzt kann man sehr gut über die Felsblöcke und zwischen beiden Stämmen hindurch zur Westseite gelangen, um dort in anregender Kletterei im II.Grad das Gipfelbuch zu erreichen.
Oben angekommen eine ausgedehnte Pause, der Wind war immer noch sehr kräftig, und ich musste mir eine Jacke überziehen, um nicht auszukühlen. Auch dem Geocache geht es gut. ;-) Den gepunkteten Weg bin ich wieder abgestiegen, dann weiter zum Tatternstoß. Hier turnte ich ein wenig über die Felsen, bis es dann plötzlich nicht mehr weiterging. Aber die Aussicht und die Felsen waren überragend! Nur sehr schwer hin- und wieder zurückzufinden. Wieder an der Hütte angekommen ging es auf direktem Weg über den Molkenhausstern und den Pfortenberg zur Plessenburg. Dort war richtig viel los, sogar ein Musiker spielte Gitarre und sang Deutschrock. Ein Weizenbier später ging es weiter, über die Paternosterklippe zum Ilsestein. Kurz bis zum Gipfelkreuz, dann nochmal ein Aufstieg hinauf zum Stumpfrücken. Da der Eselsstieg nicht mehr zu begehen ist, wollte ich mal den Stumpfrückenabstieg nach Norden wieder testen, dort war ich das letzte Mal vor drei oder vier Jahren. Die Birken sind schon richtig groß geworden, aber an zwei Stellen kann man noch aus dem Wald herausgucken in Richtung Ilsenburg. Sehr empfehlenswert. Die letzten Meter zum Blochhauer vergingen auch wie im Flug. Tja, so hab ich mal wieder einen Hattrick gemacht. ;-)


Letzte Änderung : 22-Jul-2022
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