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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Wanderung zu Giersberg und Sandlünz

Aufbruchszeit29.October 2022, 09:30
Ankunftszeit29.October 2022, 16:05
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km22
Höhendifferenz650
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Die HTG hat sich an diesem ungewöhnlich warmen Spätoktoberwochenende im thüringischen Netzkater an der Behre in der Rabensteiner Hütte einquartiert. Nach dem ersten Hüttenabend und einem reichhaltigen Frühstück brachen wir mit 24 Personen zu einer sehr schönen Wanderung auf. Nach einem kurzen Stück an der Harzquerbahn und der Querung der B4 folgte ein überraschend schönes Stück an der Behre unterhalb steiler Felsen. Links unter uns eine kleine Schlucht, rechts über uns viele Felsen. Kurz darauf war das Fischbachtal erreicht, und auf nun breiten Forstwegen ging es mäßig bergan zu den Giersbergen. Beim Abstieg in das Steinmühlental setzten uns unzählige Hirschlausfliegen ernsthaft zu, ich war zweimal so dermaßen mit dem Absammeln dieser Plagegeister beschäftigt, dass ich nicht aufs Garmin achtete und an Kreuzungen falsch abbog. Im Steinmühlental kurze Bananenpause an der Stempelstelle, die Felsen waren so schön wie immer. Nach dem Verlassen des felsigen Teils ging es hinaus auf die weiten Wiesenflächen oberhalb von Appenrode. Die Sonne setzte sich nun auch durch, und so war es eine Wanderung fast wie im Frühsommer. Am Sandlünzblick (von wo der Sandlünz witzigerweise überhaupt nicht zu sehen war!) eine Mittagspause.
Nach der Pause noch ein paar Wiesen, dann aber zurück in den Wald. An einer Stelle lag zahlreiches Laub von Traubeneichen (oder Stieleichen?). Kurz vor dem Braunsteinhaus Wechsel auf eine selten begangene Schneise, auf der es westlich um den Silberkopf herum in Richtung Steinberg ging. Eine letzte Abkürzung, dann waren wir wieder auf den Forststraßen des Fischbachtals. Bei Erreichen des kleinen Teiches kurz vor dem Ilfelder Freibad verließen uns dann all jene, die den Sandlünz zum Schluss nicht mehr erklimmen wollten. Mit ca. 15 Personen ging es über die B4 und dann steil zum Sandlünz hinauf. Kurz vor dem Gipfel verließen uns Kathrin, Peter und Ines, um den Poppenbergturm anzusteuern. Wir verbliebenen erklommen den steilen Südosthang des Sandlünzs, um oben den Gipfelfelsen in all seiner Pracht zu bestaunen. Beim Abstieg zum Dreitälerblick fanden wir noch eine kleine Aussichtskanzel neben einer uralten Buche vor, die einen schönen Blick über das Tal zwischen Netzkater und Ilfeld gewährte. Dem felsigen Kamm nach Nordwesten folgend erreichten wir bald den Dreitälerblick. Ok, die Buchendickung kurz vor der Stempelstelle war etwas unangenehm, aber da mussten wir irgendwie durch. Nach reichlichem Genießen des Dreitälerblicks ging es bequem zu Tal, wo schon eine warme Dusche in der Rabensteiner Hütte auf uns wartete. Während dann die anderen Abends den Grill anwarfen, machte ich mich auf den Weg nach Clausthal zu Mundis 50.Geburtstag. Man hat ja Verpflichtungen. :-)


Letzte Änderung : 22-Jul-2022
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