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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Bodetalwanderung

Aufbruchszeit3.May 2025, 05:00
Ankunftszeit3.May 2025, 14:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km27
Höhendifferenz820
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Meinhardt, den ich vor allem von Richies Brockenwanderungen an Heiligabend kenne, hatte mich zu einer Konditionstour ins Bodetal eingeladen. So trafen wir uns zu dritt zu sehr vorgerückter Morgenstunde am Touristenparkplatz in Thale und erklommen in ordentlichem Tempo über die Schurre, die ich zuletzt 2008 betrat, die Rosstrappe. Nach Norden wanderten wir weiter durch den schmalen Pfad durch den Eichenhangwald, dabei trafen wir zwei Rudel Mufflons, die gallopierend durch den Wald tobten. Auch in der Schurre hatten wir den markanten Geruch von Schafsrückständen erschnuppert. Danach ging es zum Herzogsblick, der irgendwie total blöd zu Fuß erreichbar ist, von dort weiter zum Wilhelmsblick, den wir per Fummeltunnel erreichten. In den Abstieg nach Treseburg integrierten wir noch die Alte Burg und das Kreuz des Kriegerdenkmals. In Treseburg war an der Bodebrücke eine per Baustellenampel geregelte einspurige Verkehrsführung, in der sogar gewissenhafte Baustellenplaner eine Fußgängerampel integriert hatten. Nachdem wir das bestaunt hatten, ging es für uns auf den klassischen Bodetalweg. Unterwegs sahen wir mehrmals Feuersalamander, der Regenguss des Vorabends muss diese Tierchen aktiviert haben, oder sie spürten, dass es einen rgennassen Nachmittag geben sollte. Da wir sehr früh dran waren, konnten wir das Bodetal fast menschenleer erleben, was an Wochenenden normalerweise unmöglich ist. Bei Erreichen der Aussichtspromenade über dem Bodekessel trafen wir dann auf die ersten Wanderer, aber es war immer noch sehr übersichtlich. Bei Erreichen des Gasthauses Königsruh widerstanden wir erfolgreich dem Impuls, ein Kaltgetränk zu bestellen sondern stiegen gleich wieder steil den Hirschgrundsteig empor. Sehr eigenartig sind die Schilder, wo man sich als Wanderer offenbar aussuchen soll, welche Art des Risikos (Steinschlag, Lebensgefahr) man auf dem eigentlich harmlosen Weg tragen möchte. So erreichten wir die La-Viers-Höhe, tranken einen Schluck Gipfelschnaps, und dann stürzten wir uns in das Touristengewimmel am Hexentanzplatz. Na ja, das muss man wohl inkauf nehmen. Wir machten oben im Biergarten eine kleine Pause, dann ging es hinunter zur Bergstation der Hexentanzplatzseilbahn. Junge, war da was los. Erst bei Betreten des Thalenser Hexenstieg wurde es wieder ruhiger. Wir nahmen beim Abstieg noch die Klippe des Bodetors mit, beim Abklettern vom Felsturm begann es zu tröpfeln, und bei einsetzendem Regen erreichten wir wieder die Autos. Schöne Tour, aber ganz schön anstrengend, und der Schlafmangel (bin ja um drei Uhr aufgestanden) machte es nicht besser.


Letzte Änderung : 25-Jan-2026
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d