Startseite
Über Mich
AHP4
Galerie
Sehschlangen
Tourenbuch
Bookmarks
Elektronik
Bewertung
Geschichten

Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Hochstaufen über Fuderheustein

Aufbruchszeit14.October 2025, 09:00
Ankunftszeit14.October 2025, 16:34
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km17
Höhendifferenz1450
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach zwei schönen Tourentagen konnte ich mich auch heute wieder aufraffen, um eine tolle Bergtour zu machen. Etwas Respekt hatte ich dabeim weil vor zwei Jahren nach zwei Bergtouren bei mir nichts mehr ging (Demineralisierung). Diesmal hatte ich mit einer Mineralmischung am Abend vorgesorgt, und es war auch nicht so schwülheiß wie in 2023. So ging es zum Parkplatz an der Staufenbrücke, kurz vor dem Zeltplatz. Ich hatte heute vor, einen neuen Pfad am Hochstaufen auszuprobieren, da der Aufstieg ab Padinger Alm nicht mehr ging und der alternative Parkplatz unter der Alm leider zu klein ist. So wollte ich also diesmal über den Fuderheustein und den Stoanane-Jäga-Steig zum Gipfel. Ich sollte es nicht bereuen.
Zunächst ging es ein Stückchen die Straße zurück, kurz vor Erreichen der Bundesstraße setze eine Fahrstraße an. Diese ging zunächst moderat bergan, dann setzte ein kleinerer Steig an, der zu Beginn zornig bergauf führte. Doch das legte sich bald, und in bequemen Kehren, immer mit Berührung der nördlichen Abbruchkante des Ostgrates, ging es wunderschön bergauf. An der Kante waren die Ausblicke nach Norden sehr sehr schön, und an manchen Stellen ging es auf schmalen Bändern, teilweise mit Drahtseilen versichert, um die Ecke rum. Einziger Nachteil dieses Weges: Das Tal mit seinem Autoverkehr ist unglaublich laut. Vielleicht bemerkt man dies erst, wenn man am Vortag die Kleine Reibn unternommen hat. In 1000 Metern Höhe dann ein kurzes waagerechtes Stück, hier beschloss ich, einen Apfel zu essen, ich hatte auch schon über 500 Hm geschafft. Dann ging es aber weiter bergauf, und nach einer Steilstufe wurde aus dem Kammweg ein kleiner Gratweg. Krönung war dann ein kreuzgeziertes Aussichtsköpfl, der Fuderheustein, knapp über 1300m hoch. Nun noch etwas weiter zum Fuderheuberg, an dessen Nordhängen es teils sehr rutschig weiter in Richtung der Steinernen Jäger ging. Diese waren dann auch bald erreicht, und dann konnte ich in angenehmer Kraxelei und in einem gut gewählten Tempo das Reichenhaller Haus erreichen. Entgegen meiner vorher eingeholten Infos war hier doch noch geöffnet. Ich wollte aber erst den Gipfel erklimmen. Das Glück der zwei vorherigen Tage hatte mich heute leider verlassen, der Hochnebel wollte sich am Gipfel nicht auflösen.
Am Reichenhaller Haus ein Kaltgetränk (eigentlich hätte ich so im Nebel eher einen Glühwein trinken sollen), dann über Bartlmahd auf dem Normalweg hinunter zur Padinger Alm. Dort verließ ich dann den direkten Weg nach Bad Reichenhall und bog ab nach Ost in Richtung der Nonn. An manchen Stellen fand ich wunderschöne Waldrandpfade mit Blick auf Bad Reichenhall, Lattengebirge und Untersberg. Die letzten anderthalb Kilometer auf dem Strailachweg waren dann leider nicht ganz so schön, aber das war verschmerzbar, da der Rest der Strecke wirklich tolles Geläuf war.
Den kulinarischen Abschluss der Bergtour bildete dann die Einkehr in der Staufenbrücke. Da Dienstag war, gönnte mich mir etwas nicht ganz so bayrisches: Eine Currywurst mit Pommes. :-D


Letzte Änderung : 25-Jan-2026
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d