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Auflistung meiner bisher gegangenen TourenEinzelheiten zur Tour Große Luttertalumrahmung bei Inversion
Weitere Einzelheiten zur TourEs war ein Glücksfall, dass ich an diesem Freitag frei hatte. Mit Anette traf ich mich am Thüringenplatz, und bei Sonnenschein fuhren wir in Richtung Harz. Es war für einen Tag Ende November ungewöhnlich kalt (-5 Grad), und so versprachen wir uns einen schönen Wandertag auf der Strecke der Großen Luttertalumrahmung. Und wir wurden nicht enttäuscht. Bereits hinter Bad Harzburg begann der Schnee, und in Torfhaus war tiefster Winter. Aber auch hinter Sankt Andreasberg war es noch schön (das hatten wir schon anders erlebt), im Sperrluttertal waren fast -10 Grad. Beim Abzweig ins Luttertal zum Rewe begann der Nebel, aber durch das Abbiegen kamen wir wieder höher und blieben im Sonnenschein. An der Augenquelle verschlug es uns fast den Atem, denn alle Buchen waren komplett verschneit, darüber blauer Himmel. So ging es immer weiter hinauf, vor den Heibeeksköpfen war über uns nahezu eine weiße Wand aus verschneiten Buchen. Vor dem Großen Hübichentalskopf überquerten wir noch den Bärentalskopf, hier lag schon richtig viel Schnee, und es war wohl doch ein Fehler, die Gamaschen zuhause gelassen zu haben. Auf dem Großen Hübichentalskopf konnten wir auf das Hochnebelmeer des südlichen Harzvorlands blicken. Nicht einmal Hoher Meißner und Thüringer Wald schauten heraus! Beim Abstieg zum Großen Knollen noch einmal richtig viel Tiefschnee. Oben gönnten wir uns ein Stück Kuchen. Die Knollenstraße war geräumt, wir kamen gut voran. Auch der Weg über die Aschentalshalbe war befahren, und meist konnten wir in der Fahrspur gut laufen. Das ersparte uns mehrere Kilometer Spurarbeit. Aber beim Abzweig zu den Koboltsthaler Köpfen war das vorbei. Am Goedeckenplatz kurze Pause, dann hinauf zum Koboltsthaler Kopf und auf die Schneise in Richtung Dicker Forstmeister. Hier musste viel gespurt werden, dafür war die Natur immer noch sehr schön anzusehen, und über dem Tal der Krummen Lutter konnten wir sehen, wie der Hochnebel in die Täler zog. So wurde der Kummelberg mit dem Bismarck-Turm plötzlich zu einer Insel. Am Dicken Forstmeister noch eine Pause, dann weiter zum Bismarck-Turm. Den letzen Hügel (15 oder 16) ließen wir aus, dafür lagen auf der Schneise dann leider einige Bäume quer, so dass wir doch noch etwas zu tun hatten. Wir kamen nun in die Grenzschicht zwischen Sonnenschein und Hochnebel, das war schon sehr schick. Am Bismarck-Turm angekommen waren wir perfekt pünktlich zum Sonnenuntergang, und so konnten wir vor dem Essen der Currywurst zusehen, wie der orange Feuerball über dem Nebelmeer verschwand. Beim Abstieg mussten wir noch etwas aufpassen, da es dunkel war, trugen wir bereits die Stirnlampen, und mit vielen Eindrücken kehrten wir zurück zum Auto und fuhren bei strengem Frost wieder heimwärts.
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