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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Mit Schneeschuhen zum Brocken

Aufbruchszeit3.January 2026, 09:00
Ankunftszeit3.January 2026, 17:15
KategorieSchneeschuhtour Schneeschuhtour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km25
Höhendifferenz960
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Zum zweiten Mal in dieser Saison hat der Winter im Harz Einzug gehalten. Die Fahrt nach Ilsenburg war allein schon ein Abenteuer, jedenfalls bis zum Tetzelstein. Die Straßen war nicht einmal ansatzweise geräumt, und teilweise konnte ich nicht schneller als 40 km/h fahren. Aber ab Sambleben wurde es schlagartig besser. Erst ab Stapelburg wurde es wieder schwieriger auf den Straßen, kein Wunder, denn der Südwestwind hatte bereits dort den Schnee von den Freiflächen aufgewirbelt und sorgte so für erste kleine Verwehungen. Endlich mal wieder Winter. Am Blochhauer bekam ich den ersten Parkplatz, dann ging es durch den frisch gefallen Schnee bei leichtem Schneefall ins Ilsetal. Es waren schon sehr viele überraschend sportliche Wanderer unterwegs (oder war ich so langsam?), kurz vor der Stempels Buche war der Schnee schon so breiig und tief, dass es sich lohnte, die Schneeschuhe anzuziehen. In der Schutzhütte eine kurze Pause, dann ups, schon wieder verlaufen. Vor mir waren frische Fußspuren. Nanu, welche Wahnsinnigen gehen denn ohne Schneeschuhe hier lang? Knapp anderthalb Stunden später hatte ich einen von drei Wanderern eingeholt, ein Vater mit zwei Söhnen, der eine Sohn war eine regelrechte Spurmaschine. Kurz vor den Schienen wurde der Schnee so richtig tief, und mit den Schneeschuhen musste ich mich ordentlich abplackern. Jetzt kam ich in den heftigen Sturm hinein, und ab dem Gipfelrundweg blies der Wind mir den Schnee direkt ins Gesicht. Zwei- oder dreimal musste ich das Gesicht aus dem Wind drehen, der Schmerz war zu krass. Oben kurz anschlagen, dann ins Brockenmuseum, wo sich dann überraschend noch Kylie, Christian und eine Freundin dazugesellten. Nach zwei Weizenbieren stellte sich um halb drei fest, dass ich schleunigst starten müsse, um noch im Hellen zum Auto zurück zu kommen. Der Abstieg war auch noch sehr schön, spannend, dass der obere Teil meiner Spur schon wieder zugeweht war, Zweimal blieb ich an einem Ast hängen und fiel vornüber in den Schnee, aber das gehört manchmal dazu. Ab Stempels Buche zog ich meine frisch erworbenen Spikes an und konnte in tollem Tempo bis zur Einmündung des Sandbachs spurten. Dann setzte starker Schneefall ein, und die Spikes begannen zu stollen. Die restliche Strecke war relativ ereignislos.


Letzte Änderung : 25-Jan-2026
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d