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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Petzeck, Übergang zur Adolf-Noßberger-Hütte

Aufbruchszeit8.August 2006, 08:01
Ankunftszeit8.August 2006, 16:23
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km12
Höhendifferenz1135
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Da für diesen Tag die Wetteraussichten mit Abstand am besten waren, gingen Uwe und ich an diesem Tage das Petzeck an, mit 3283m der höchste Gipfel in der Schobergruppe. Wir starteten bei leidlich gutem Wetter, der Weg war noch nicht ganz trocken, und an einer Kletterstelle mussten wir deshalb sehr vorsichtig sein.
Ab ca. 2800 Metern Höhe trafen wir auf erste Schneereste, und da es noch etwas höher hinauf ging, wurde der Schnee auch nicht weniger. Kurz vor Erreichen des Firnfeldes auf 3000 Metern Höhe legte ich meine Steigeisen an. Hier setzten auch starker Nebel und eisiger Wind ein, die das Vorankommen sehr schwierig gestalteten. Glücklicherweise waren vier Bergsteiger aus Ansbach vor uns unterwegs, die uns eine bequeme Spur gezogen hatten und denen wir nur bis zum Gipfelkreuz zu folgen brauchten. Oben wurden dann gegenseitig Gipfelfotos gemacht. Da es auf dem Gipfel jedoch sehr winterlich zuging, wurde der Gipfelaufenthalt sehr kurz gehalten, und Uwe und ich begannen mit dem teilweise schwierigen Abstieg, denn in vielen steilen Passagen des Weges lagen sulzige Schneereste, die vollste Aufmerksamkeit erforderten.
Irgendwann waren wir jedoch wieder an der Wangenitzseehütte. Dort angekommen, besserte sich das Wetter immer mehr, und wir konnten schließlich bei Sonnenschein zur Kreuzseescharte aufbrechen. Kurz vor der Scharte ging es durch eine große Gruppe von Steinmännern. Ab der Kreuzseescharte wurde der Weg deutlich schwieriger. Das Perschitzkar musste auf grobem Geröll durchquert werden, dann ging es sehr steil zur Hohen Geradenscharte hinauf. Dort machten wir Pause, die Uwe dazu nutzte, in der Scharte einen neuen Steinmann zu bauen.
Der Abstieg zur Adolf-Noßberger-Hütte zog sich dann erwartungsgemäß sehr in die Länge, das Blockgeröll des Geradenkees wollte einfach nicht aufhören. Irgendwann hatten wir aber wohlbehalten die gemütliche Hütte erreicht.
Bemerkenswert war die Speisekarte, die auf der Rückseite eine Auflistung der zehn häufigsten Fragen enthielt, die dem Hüttenwirt gestellt werden. Sowas kennt man ja im Internet als FAQ. Meine Lieblingsfrage war:
Frage: "Ist das der Keeskopf?"
Antwort: "Ja !"
Wer die restlichen Fragen kennenlernen möchte, sollte einfach mal selbst hingehen, es lohnt sich!

Bilder zu dieser Tour sind in dieser Galerie zu finden.
Das Wangenitztal
Das Wangenitztal
Auf dem Petzeck
Auf dem Petzeck
Seeblick
Seeblick
Großer Gradensee mit Großen Hornkopf
Großer Gradensee mit Großen Hornkopf
Das Gradental
Das Gradental



Letzte Änderung : 26-Sep-2012
Copyright Jens Köhler, Groß Twülpstedt