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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Trainingstour für Oberfranken

Aufbruchszeit10.April 2022, 10:10
Ankunftszeit10.April 2022, 16:15
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km26
Höhendifferenz500
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Mit Anja, Dagmar, Alex und Volker traf ich mich am Abzweig B241-Obere Innerste, wir wollten zwei Wochen vor Abreise nach Oberfranken noch eine kleine Trainingstour absolvieren, Volker wollte dabei natürlich auch ein paar Stempel einsammeln. Bei sehr frischem Wind und +2 Grad ging es zunächst zur Kayser-Eiche. Die Waldwege waren durchwegs sehr matschig, der Regen und Schnee der letzten Tage hatten ganze Arbeit geleistet, und wo das nicht ausreichte, halfen die Forstfahrzeuge, die ja überall das Totholz aus dem Harz karren, reichlich nach. Kurze Pause an der Kayser-Eiche, dann über Heimwerkers Ruh hinunter in das Lehmtal. Dort steht ein sehr niedliches Hüttchen, wir wanderten aber vorbei, nun wieder steil hinauf zur B241, die wir querten und dann auf einem wunderschönen schmalen Pfad nach Lerbach zum Gilde-Stübchen abstiegen. Im Wald wuchs stellenweise die Frühlings-Platterbse. Aber die Erholung währte nicht lange, nach Überquerung der Dorfstraße auf der anderen Seite steil wieder empor zum Eselsplatz. Der Pfad war stellenweise extrem rutschig, hier war aber bergauf angenehmer als bergab. Nach einer knappen halben Stunde war der Eselsplatz erreicht, wir konnten etwas Sonne genießen und nutzten das für eine Mittagspause.
Nach der Pause setzten wir die Wanderung zum Mangelhalber Tor fort. Immer wieder schöne Ausblicke zum verschneiten Ackerkamm, dort herrschte offenbar Dauerfrost. Weiter zum Braunseck, kurz stempeln, dann oberhalb von Buntenbock zum Kuckholzklippenturm. Wir hatten mit dem Wetter Glück, es zog mal kein Schneeschauer durch, und so konnten wir sogar bis zum Brockengipfel schauen. Nach dem Abstieg fehlten nur noch 500 Meter bis zum Auto. 100 Meter vorher setzte ein starker Schnee/Graupel-Schauer ein, dazu kräftiger Wind, der uns innerhalb weniger Minuten komplett auskühlte und uns veranlasste, ohne großes Warten oder Verabschiedungsarien in die Autos zu springen und heimwärts zu fahren. Wenige Minuten später war der Spuk dann aber auch wieder vorbei, der blaue Himmel erstrahlte in einer ungekannten Intensität, und die Heidehänge rund um die alte Clausthaler Bleihütte leuchteten kräftig.


Letzte Änderung : 04-Jan-2022
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d