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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Oberfranken Tag 5: Von Untersteinach nach Hummeltal

Aufbruchszeit27.April 2022, 09:20
Ankunftszeit27.April 2022, 17:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km23
Höhendifferenz350
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Das Doppelzimmer im Ibis Budget war wirklich sehr ökonomisch, aber immerhin ist es uns mit der Klimaanlage gut gelungen, unsere regennassen Klamotten zu trocknen. Nach dem Frühstück mussten wir zunächst mit der Bimmelbahn zurück nach Hintersteinach. Das war auch relativ fix erledigt. So konnten wir dann dort die Wanderung fortsetzen, wo wir sie am Vortage beenden hatten. Die ganze Etappe bis Bayreuth sollte dabei mit viel Asphalt sehr fußunfreundlich ausfallen. Auch die ersten Kilometer bis Höflas waren durchgehend auf Asphalt. Ein Weg, der laut OSM noch ein Wiesenpfad sein sollte, wurde mittlerweile zu einem asphaltierten Radweg ausgebaut. Erst hinter Höflas wurde es besser, zum Golfplatz bei Rodersberg ging es nun auf angenehmen Schotterwegen. Nach Überquerung des Roten Mains stiegen wir zur Eremitage auf, einem kleinen Schloss mit umgebenden Landschaftspark. Das konnten wir in der Woche ohne große Menschenmassen besichtigen, dazu hatten wir angenehmes Frühlingswetter, das hat viel Spaß gemacht. Nachdem wir die A9 wieder unterquert hatten, ging es am Roten Main entlang in Richtung Bayreuther Altstadt. In einem kleinen Biergarten kehrten wir kurz ein, mussten uns dann aber von Klaus und Dagmar bis zum Abend verabschieden, denn die beiden hatte Fußprobleme und wollten per Bahn nach Blankenstein fahren, um dort Anjas Auto abzuholen. Wir anderen setzten die Wanderung durch Bayreuth fort, wechselten dann an den Mistelbach, um aus der Innenstadt herauszugelangen. Exakt bis Ortsende blieb uns der Asphalt treu, denn wurde es schlagartig besser. Der Abschnitt bis Hummeltal wurde dann wieder sehr schön. Liebliche Täler wechselten sich mit Wäldern mit überraschend vielen Sandsteinfelsen ab. Insbesondere kurz vor Pittersdorf fanden wir an der alten Steinmühle ein wunderschönes, naturbelassenes Tälchen mit kleinen Felswänden vor. In Hummeltal wurden wir im Gasthaus Seemannsruh von einem ungleichen Schwesternpaar freundlich aufgenommen. Die beiden waren irgendwie eine charakterliche Quantenfluktuation: Die eine extrem ruhig, fast schon autistisch anmutend, die andere sehr extrovertiert und gesprächig. Beides summiert ergibt null. :-) Abendessen und Frühstück waren vollauf in Ordnung.


Letzte Änderung : 04-Jan-2022
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d