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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Streckenwanderung von Münchehof nach Goslar

Aufbruchszeit15.May 2022, 09:00
Ankunftszeit15.May 2022, 17:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km28
Höhendifferenz880
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Bei allerbestem Frühlingswetter brach ich mit 14 anderen aus der Hochtourengruppe von Braunschweig mit dem Zug nach Münchehof auf. Auf der Sonnenseite des Zuges sitzend stellte ich schon auf der Fahrt fest, wieviel Kraft die Sonne jetzt schon besaß. Wer war alles mit dabei? Dagmar, Petra, Andrea, Angela und Martin, Dorothea, Christiane, Martina und Detlev, Holger, Ronald, Uli, Klaus Schm. und Peter Bö.
Die Wanderung führte über den Drachenberg ins Schildautal, über die Große Wulpke ins Innerstetal, durch die Halden am Maaßener Gaipel ins Tal der Lauthe, über Hahnenklee ins Granebachtal, und über die Steinbergwiesen nach Goslar. Konditioneller Knackpunkt der Strecke war das Küchenthal über einen Weg, der immer schmaler und immer zugewachsener war, querliegende Bäume sorgten für viel Spaß. Zuvor konnten wir am Waldrand am Fuße des Brakelsbergs den bärlauchbedeckten Waldboden bestaunen. Der Weg zum Waldrand führte zuvor über eine nasse Wiese, meine Füße waren am Ende fast weiß von den derart geernteten Pusteblumen. Na ja, nach dem Drachenbergsattel (so nenne ich ihn mal) ging es zur breiten Forststraße westlich der Schildau hinunter. Dort, wo der große Hahnenbach in die Schildau mündet, haben wir kurze Pause gemacht. Nun ging es erst mäßig, dann ordentlich steil auf einen abgeholzten Hügel zur Kleinen Wulpke hinauf, etwas später erreichten wir fast noch die Große Wulpke. Es folgte nun ein zunächst sanfter Abstieg auf einer wunderbar moosigen Schneise. Nach Querung der nächsten Forststraße wurde es aber ruppiger, und durch sehr steiles Gelände ging es nun hinunter zum schmalen Wanderweg, dem wir nach Lautenthal folgten. Nach Überquerung der Innerste ging es auf einem schönen Pfad hinauf zum Lautenthaler Kunstgraben, dann noch ein Stockwerk höher bis fast zum Maaßener Gaipel. Am unteren Ende des Feldgestänges machten wir in der Sonne oder im Schatten die Mittagspause.
Nun kam ein gemütliches Stück auf dem Bergbaulehrpfad. Bei Erreichen der Laute wurde es aber dann wieder steiler, es ging hinauf zur Gottlob-Kreuzung. Kurz vor der Kreuzung fanden wir Erquickung an einer wunderbaren Quelle. Hahnenklee war schnell durchwandert, schön, mal wieder etwas aus dem Wald rauszukommen. Nach Hahnenklee kam der wohl schönste Abschnitt, der steile Abstieg durch einen Schluchtwald zum Granebach. Unten angekommen folgten wir dem Bach bis zum Graneblockhaus, In der Hitze des Nachmittags kühlten wir nach 20 gelaufenen Kilometern unsere Füße im Granebach, eine echte Wohltat. Nun kam noch der Aufstieg zur Margaretenklippe (tolle Aussicht ins obere Granebachtal, aber kein Blick zum Stausee) und der weitere Aufstieg zum Hessenkopf. Kurzes Genießen der Aussicht ins Gosetal, dann Abstieg zu den Steinbergwiesen. Sehr schön, nach der eher düsteren Hessenkopfschneise wieder im Freien zu sein, mit Blick hinab nach Goslar. Die letzten Meter bis zur Stadt ging es durch Borchers Garten, leider fand ich nicht den südseitigen Einstieg in dieses Areal. Ganz zum Schluss noch etwas Sightseeing in den Fachwerkgassen Goslars, danach zum Bahnhof. Da wir wegen einer Baustelle am Bahnhofsvorplatz einen großen Umweg nehmen mussten, verpassten wir leider den Zug um 17:04 über Ringelheim nach BS, so mussten wir noch bis 17:45 Uhr warten. Das war im Biergarten des Irish Pubs aber nicht so schlimm, wie man jetzt denkt. ;-)
Nach der Ankunft in BS ging es noch fix zu Andrea, die uns zu einem kleinen Abendsüppchen auf ihrer Terrasse eingeladen hatte. Danke an alle Mitstreiter bei dieser sicher nicht alltäglichen Wanderung! Besonders gefallen hat mir, dass ich ohne es bewusst forciert hätte, sehr viele Strecken durch Laubwald hatte, so dass wir relativ wenig vom mittlerweile berühmt-berüchtigten postapokalyptischen Fichtenwald des Oberharzes sehen mussten.


Letzte Änderung : 04-Jan-2022
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